Für seine Formulierung der wahrscheinlichkeitstheoretischen Grundlagen der Ökonometrie bekam er 1989 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Nach seinem Namen ist das Haavelmo-Theorem benannt, nach dessen Folge eine Erhöhung der Staatsausgaben selbst dann einen Wirtschaftsaufschwung bewirken kann, wenn die zusätzlichen Ausgaben durch Steuereinnahmen finanziert werden und damit die private Nachfrage eingeschränkt wird. Der Wirtschaftsaufschwung wird durch einen sog. Multiplikatoreffekt erzeugt.