Der Alte Hafen in Stade wurde um das Jahr 1000 angelegt. Davor wurde der Schiffsverkehr über eine natürliche Schiffslände abgewickelt.
Um 1300 wurde das Hafenbecken verschwenkt und befindet sich seit dieser Zeit an seinem heutigen Platz. Die Geschichte des Alten Hafens konnte durch eine Ausgrabung der Stadtarchäologie Stade näher beleuchtet werden. Dabei kamen umfangreiche Funde aus der Zeit von 1000 bis 1989 zutage.
Der alte Hansehafen liegt in der historischen Altstadt und ist ein Binnenhafen an der Schwinge, die die Stadt durchfließt und in die Niederelbe mündet. Der Hafen wird von einer Häuserzeile aus verschiedenen alten Fachwerkhäusern, dem alten Fischmarkt, sowie dem Schwedenspeicher im Westen eingerahmt. Am Fischmarkt wurde ein alter Holztretkran nach Lüneburger Vorbild rekonstruiert. Der Tretkran dient früher zum Be- und Entladen der Schiffe.