Alexandrinische Münzen sind im allgemeinen alle in Alexandria geschlagenen Münzen (bis heute), vornehmlich die griechisch beeinflussten ptolemaiischen Prägungen mit den Konterfeien der Herrscher, weiterhin römische Münzen, die von fast allen Kaisern ab Augustus bis Maximinus II. Daia schlagen gelassen wurden.
Das Avers zeigt - bis auf wenige Ausnahmen - die herausgebende Person, das Revers ein weiteres Portrait, Götterbilder, Symbole, Bauwerke. Einige Prägungen, die besonders im 2. Jahrhundert unter den Kaisern Hadrian, Antoninus Pius, Marcus Aurelius und Commodus in Alexandria herausgegeben wurden, zeigen als besonderes Motiv neben dem Kaiserportrait auf dem Avers den Pharos von Alexandria auf dem Revers, allein oder mit der Isis Pharia oder mit anderen Zusatzmotiven. Diese Münzen, meist Kupfer-Drachmen oder Halbdrachmen, sind die einzigen, aus der Antike überlieferten bildlichen Darstellungen des gewaltigen siebten Weltwunders und damit einzige Originaldarstellungen, die zu dessen Rekonstruktion herangezogen werden können.
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