Der As ist das Grundnominal der römischen Währung.
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Wie bei der Entstehung aller Währungen ging die Entwicklung der römischen Münzen auf eine Gewichtseinheit zurück. Die Urform des As, das Aes Grave, wog exakt ein römisches Pfund (libra) und wurde zuerst im 3. Jahrhundert v. Chr gegossen. Aes grave bedeutet frei übersetzt: „Das ganze ungeteilte Schwererz“.
Als Münzmetall wurden im Laufe der Zeit verschiedene Kupferlegierungen verwendet.
Während die Münzen in erster Zeit noch den Gegenwert der getauschten Waren darstellten, also Kurantmünzen waren, wurden sie bereits in der Republikzeit zu Kredit- oder Scheidemünzen, welche sich an den höherwertigen Nominalen orientierten (Denarius, Aureus).
Im Laufe der Republikzeit schrumpften Größe und Gewicht der Münze zu handlichen Formen. Auch die Herstellungstechnik änderte sich vom Guss- zum Schlagverfahren. Unter Augustus nahm die Münze ihre in der Kaiserzeit gängige Form und Größe (ca. 23–27 mm und rund 10–12 g) an.
Der Wert der Münze blieb während des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. recht stabil. So berichtet Sueton, dass man für den Gegenwert von 2 Assen seinen täglichen Lebensunterhalt bestreiten konnte. Auch unterschiedliche Ausprägungen in Form, Gewicht und Münzmetall (Bronze, Messing) beeinflussten ihren Wert innerhalb des römischen Reichs nicht bzw. nur kaum.
Wie die meisten Münzen der römischen Kaiserzeit wurde auch sie Opfer der galoppierenden Inflation und verschwand Mitte des 3. Jahrhunderts von der Bildfläche.
Teilungen des As:
Daneben kommen auch vor:[1]
Weitere Wertteilungen:[1]
Die Münzen der Drei- und Fünfteilung sind recht selten und dienen als Ausgleichsmünzen zu Fremdwährungen, etwa Decussis, Dextans, Quincussis, Quincunx, zu der Währung ostitalischer Stämme, deren Münzsystem dezimal geteilt ist.[2]
Uncia (*), Sextans (**), Quadrans(***), Triens(****) und Quincunx(*****) hatten Wertpunkte eingeprägt, die im Bild den heutigen Seiten eines Spielwürfels entsprechen.
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