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Dreiling

Dreiling (auch Dreyling, Dreling oder Driling, lat. ternarius) war die Bezeichnung einer Münze im Wert von drei Pfennigen.

Der Dreiling wurde erstmals nach 1374 in Lübeck und wenig später in Hamburg geprägt. Nach dem Rezess von 1392 war er eine Münze im Wendischen Münzverein. Die daran beteiligten Städte Lübeck, Hamburg, Lüneburg, Rostock und Wismar vereinbarten ein einheitliches Aussehen der Dreilinge. Sie zeigten auf beiden Seiten das Wappen der jeweiligen Stadt. Auch Gewicht und der Gehalt an Silber wurden einheitlich festgelegt. Einige Städte in Mecklenburg, Pommern und in Dänemark prägen Dreilinge, ohne Mitglied im Wendischen Münzverein zu sein.

Nach dem Ende des Wendischen Münzvereins in der Mitte des 16. Jahrhunderts wurden in Norddeutschland bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts Dreilinge geprägt. Sie bestanden aber nur noch aus Kupfer, ihr Name wandelte sich zum „Dreier“.

Gelegentlich wurden auch die kupfernen 1½ Pfennig-Münzen des 18. Jahrhunderts als Dreilinge bezeichnet, da sie 3 Heller galten (Dreyheller).


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