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Florin (Goldmünze)

Floren (lat. Florenus, ital. Fiorino, franz. Florin), eine im 11. Jahrhundert in Florenz geprägte Münze von feinem Gold, ein Quentchen schwer und von der Größe eines Dukatens, mit dem Bild Johannes des Täufers auf dem Revers.

Florin aus dem Jahr 1347

Dergleichen Münzen wurden bald auch in andern Ländern geschlagen, so die Florins de Florence unter Ludwig VI. und Ludwig VII. in Frankreich (Florin d’or und Florin St-George). Es entstand daraus sowohl der Goldgulden des Mittelalters als der Gulden der neueren Zeit, der noch jetzt mit den zwei ersten Buchstaben des Wortes Florin (Fl.) bezeichnet wird.

Der alte Name findet sich später für andere Münzen:

  • der mit einer Lilie bezeichnete toscanische Fiorino, einer seit 1826 geprägten Silbermünze von 1,666 toscanischen Lire = 1,129 Mk.
  • der englischen Florin, eine seit 1849 geprägten Silbermünze von 2 Schilling, deren Silberwert = 1,879 Mk. ist
  • die ungarische Währungseinheit Forint
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
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