Schinderling war eine volkstümliche Bezeichnung für die im Feinsilbergehalt stark verminderten Pfennige aus der Zeit um 1457 bis 1460, die hauptsächlich im österreichischen Raum um Wien umliefen. Sie hatten ihre Ursache in Erbstreitigkeiten des Kaisers Friedrich III. und den damit verbundenen Geldmangel zur Bezahlung der Söldner. Die Schinderlingszeit war eine der ersten offenen Inflationen im deutschen Sprachraum kurz vor Beginn der Neuzeit.
- Heinz Fengler und Autoren "transpress Lexikon Numismatik" VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1988, ISBN 3-344-00220-1
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