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Sechsling

Sechsling, Hamburg 1756

Sechsling (auch Sößling oder Sechser) ist die Bezeichnung einer Münze im Wert von sechs Pfennigen beziehungsweise einem halben Groschen.

Der Sechsling wurde erstmals im Jahr 1388 von der Stadt Lübeck geprägt. Mit dem Rezess von 1392 wurde der Sechsling Vereinsmünze im Wendischen Münzverein und neben Lübeck auch von den Städten Hamburg, Lüneburg und Wismar ausgegeben. Ihnen folgten andere Städte.

Der Sechsling wurde bis zum Ende des Wendischen Münzvereins nach der Mitte des 16. Jahrhunderts geprägt. In der danach folgenden Reichsmünzordnung, die auf dem Taler basiert, hat er den Wert von 1/64 Taler.

In der Umgangssprache wurde auch die Fünf-Pfennig-Münze in Deutschland Sechser genannt, analog zur Bezeichnung Groschen für das Zehn-Pfennig-Stück.

[Bearbeiten] Literatur

  • Wilhelm Jesse: Der Wendische Münzverein. Neudruck mit Nachträgen und Verbesserungen. Braunschweig 1967

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