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Spanischer Escudo

Spanische Escudos oder Gold-Escudos waren Goldmünzen des alten königlich-spanischen Weltreiches. Sie wurden in Spanien und seinen transatlantischen Eroberungsgebieten geprägt. Des Weiteren gab es auch einen Silberescudo.

Man unterscheidet die folgenden Nominale: 1/2 Escudo, 1 Escudo, 2 Escudos, 4 Escudos, 8 Escudos und später 10 Escudos.

Erste Prägungen in Spanien stammen von 1601, die letzten aus dem Jahr 1868. 1869 wurde im Spanischen Königreich die Peseta als Zahlungsmittel eingeführt.

Die Münzen sind sehr selten und überwiegend auf den amerikanischen Kontinenten zu finden, an deren Küsten auch einige Schiffe mit der wertvollen Pracht untergingen. Da die Spanier in ihren eroberten Ländern sehr auf das dort vorhandene Gold aus waren, wurden mit dem Gold die Münzen vor Ort geprägt und nach Spanien verschifft. Die Escudos waren somit eine der Finanzierungsquellen der spanischen Könige.


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