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Bayerisches Hauptmünzamt

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Das Bayerische Hauptmünzamt ist eine deutsche Münzprägeanstalt mit Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt München. Es existiert unter anderen Bezeichnungen seit 1158 und ist dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen unterstellt.

Es stellt hauptsächlich Umlaufmünzen für das In- und Ausland her. Der Anteil der im Umlauf befindlichen Münzen in Deutschland beträgt 21 Prozent. Seit 1871 wird das Münzzeichen „D“ auf Umlaufmünzen geprägt. 2008 gab sie anlässlich des 850-jährigen Jubiläums der Stadt München eine Serie von elf Gedenkmedaillen in der Qualität Polierte Platte heraus.[1]

Außer Münzen werden auch Medaillen inklusive Verpackungen sowie Dienstsiegelplatten angefertigt. Das Bayerische Hauptmünzamt stellte 1947/1948 die Urstempelplatten für die Münzen der Deutschen Mark vor der Währungsreform 1948. Die Münze prägte 1972 sämtliche Siegermedaillen der XX. Olympische Spiele in München.

Das Dienstgebäude und die Produktionsstätten befindet sich seit 1986 in der Zamdorfer Straße, zuvor befand es sich im Alten Marstall.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. [1]

48.13868911.643684Koordinaten: 48° 8′ 19,3″ N, 11° 38′ 37,3″ O


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